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    #03 - DHAKA: Schwarze Flüsse und der Verkehr des Todes

    Interesse an Nahtoderfahrungen im Stadtverkehr oder an Möglichkeiten aus einer 3-spurigen Straße eine 7-spurige zu machen? Kein Problem: einfach den nächsten Flug nach Dhaka buchen und rein ins Gewimmel.
Bei der Einreise nach Bangladesch müssen wir das erste Mal auf diesem Trip richtig Kohle blechen: 100 USD möchte der grummelige Immigration-Officer von uns haben, damit wir uns 2 Tage lang im Land bewegen können. Wir zahlen und betreten dieses am dichtesten besiedelte Land der Welt – 160 Millionen Menschen leben auf einer Fläche doppelt so groß wie Bayern, allein 16 Millionen davon in Dhaka.

Mitten in Dhaka

 
Dhaka ist laut, dreckig, heiß und stickig und dennoch eine Erfahrung, die man so an keinem anderen Ort der Welt machen wird. Wir haben ja geglaubt, einige Moloche dieser Welt bereits gesehen zu haben, doch als unser Auto vom Flughafen auf die Straße Richtung City biegt und wir die ersten Kilometer in diesem wahnwitzigen Verkehr überlebt haben, sind wir uns nicht mehr so sicher.
Für den kommenden Tag steht eine Tour mit einem Guide auf dem Plan. Der ist pünktlich in der Hotellobby und erklärt uns die Route. An diesem Tag wird es kreuz und quer durch Dhaka gehen. Wir werden mit dem vergitterten Tuk Tuk, der Fahrrad-Rikscha und einem Boot unterwegs sein. Im Übrigen auf einem Fluss, der als solcher nur noch schwer zu erkennen war, vielmehr schien es, als bewegten wir uns auf einem schwarz-schimmernden, nach Kloake riechenden Abwasserkanal, dessen Wasser bei Berührung sofort zur Ausbildung eines dritten Armes führen würde.
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    DHAKA IST VIELMEHR EIN LEBENDES MUSEUM

    Die Stadt vibriert unter der Hitze, dem Dreck und den Millionen Menschen. Auf den Straßen tummeln sich Autos, Rikschas, Tuk Tuks, Fahrräder, Karren und Pferde, die gemeinsam ein ohrenbetäubendes Hupkonzert anstimmen – man fragt sich, wer dabei eigentlich noch weiß, wer an- oder vielmehr weggehupt wird.
Wir besichtigen die wenigen Sehenswürdigkeiten, die Dhaka zu bieten hat. Doch um die geht es eigentlich gar nicht. Wärenddessen durchleben wir mehrmals am Tage verschiedene Stufen von Nahtoderfahrungen in dieser Verkehrshölle und sehen den Bus schon in unser Tuk Tuk rasen, nur um dann doch 5 cm vor uns zum Stehen zu kommen – kein Auto ohne Stoßstangenverstärkung und kein Gefährt ohne Kratzer.
Nach einer nur kurzen Nacht in dieser Stadt, die niemals schläft (im Vergleich zu New York gilt dies für Dhaka tatsächlich), besteigen wir unseren Druk Air Flug nach Paro, Bhutan.

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